Dez 19 2011

Bezahlte Weltreise von Sigma – Sigma Our World Tour und die neue Sigma SD1

Sigma hat vor einiger Zeit einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem ein Fotografen-Scout gesucht wurde, der in 50 Wochen 50 interessante Orte weltweit besucht und natürlich mit der Kamera dokumentiert. Als Motivation gibt es dafür 50.000 Euro. Mario Dirks hat sich gegen die vielen Mitbewerber durchgesetzt und ist nun der Sigma Scout, der mit der Spiegelreflexkamera SD1 durch die Welt reisen darf und seiner Leidenschaft, der Fotografie, nachgehen darf. Eine perfekte Kombination: Reisen und Fotografie. Davon träumt doch sowohl mancher Hobbyfotograf als auch Profifotograf.

Die ersten Bilder, die Mario geschossen hat, finde ich schon mal beeindruckend. Die Farben sind sehr intensiv und auf einigen Fotos wirkt das Hauptmotiv fast schon plastisch.
Die Weltreise dokumentiert Mario mit seinen Fotos und schreibt regelmäßig Tagebuch über seine Erlebnisse und Eindrücke. All dies kann man auf der Sigma Website aufrufen.

Wenn ich die Bilder sehe und den Blog lese werde ich ganz neidisch. Eine Welttour mit meiner Digitalen Spiegelreflexkamera, das wünsche ich mir auch.
Sollte ich mal ein “Sabbatical” machen, weiß ich was ich machen werde: Eine Weltreise mit meiner Kamera, allerdings mit einem Modell von Canon.

Kommen wir mal auf das Kameramodell zu sprechen, mit der Mario für Sigma unterwegs ist.
Die Sigma SD1, das neue Flagschiff bei Sigma. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei  stolzen 7499,00 Euro. Nun, was kann diese Kamera, was andere DSLR’s nicht können?

Der Bildverarbeitungsprozessor der Sigma SD1 soll das Herzstück sein und nennt sich Dual True II. Das TRUE steht dabei für Three-layer Responsive Ultimate Engine. Dieses Herzstück soll die Bildqualität steigern und hoch auflösende Bilder mit detailreichen Farbabstufungen liefern. Außerdem kommt die Kamera mit 46 Megapixeln daher und zwar im APS-C, Typ Foveon X3, (24 x 16mm) X3 Sensor. Das heißt, es handelt sich nicht um einen Vollformatsensor (24 × 36 mm). Der Foveon-Sensors mit seinen drei Farbschichten soll dabei hervorstechen. Das scheint – nach den Bildern vom Sigma-Scout Mario zu urteilen – gelungen zu sein.

Ein guter Artikel, der die Sigma SD1 mit anderen Kameramodellen vergleicht, findet sich bei Colorfoto. Was laut Colorfoto Artikel fehlt, ist die Live-View-Funktion. So greift man auf den optischen Sucher zurück. Das wäre aber wahrscheinlich für viele Fotografen das kleinere Übel, denn bis vor einigen Jahren musste man einfach mit dem optischen Sucher auskommen.

Die “Sigma Our World Tour” ist auf jeden Fall eine interessante Form des Marketings. Das Reisetagebuch lese ich mit Interesse und bin neugierig auf die nächsten Fotos, keine Frage. Aber deshalb würde ich mir keine 7500 Euro teure Kamera zulegen und wahrscheinlich selbst dann nicht, wenn sie nur die Hälfte kosten würde. Da bleibe ich doch bei meinem kleinem Canon Modell, der 400d. Als Hobbyfotograf mit kleinem Budget genügt mir diese.

 

 

 


Okt 23 2011

Lichtmalerei

Schon viel habe ich davon gehört, gesehen und einiges darüber gelesen und dabei immer wieder gedacht: Das muss ich auch mal ausprobieren. Denn die Fotos der Lichtmalerei sind die Kunst der Nachtfotografie. Es ist das Beherrschen des Lichtes, der Formen und die Einbeziehung der Umgebung, die die Fotos ausmachen und mich immer wieder beeindrucken.

So wollte auch ich mich nun endlich mal konkret mit der Lichtmalerei befassen. Interessante Informationen und Tipps zur Technik habe ich in den Weiten des Internets gefunden. Dabei entdeckte ich die Website von Visual Dreams, die die Lichtmalerei kurz erklärt sowie ein paar schöne Beispielbilder dazu zeigt.

Schon der Fotograf Gjon Mili experimentierte 1949 mit der Lichtmalerei. Und es war Pablo Picasso, der vor der Kamera stand und mit der Taschenlampe malte. Der Folgende Link Gjon & Pablo zeigt die Bilder.

Auch ich male, doch das Malen mit der Taschenlampe will geübt sein. Auf jeden Fall bin ich nicht so talentiert wie Pablo Picasso. Und so übe ich nun öfter am Abend. Schließlich wird es jetzt früher dunkel.

Das Schreiben in der Luft klappt noch nicht. Ein einfacher blauer Smiley dagegen schon:

Smiley

Smiley im dunkeln

Dagegen entstand vor einiger Zeit bei einem Experiment mit Freunden dieses Foto. Es ist ein reines Zufallsprodukt und hat einfach Spaß gemacht.

Lichtmalerei Zufallsprodukt

Lichtmalerei Zufallsprodukt

Grundsätzlich sollte man sich vor der nächtlichen Fotosession ein paar Gedanken darüber machen was man „malen“ möchte. Sofern man frei in der Luft malt braucht dies Übung und etliche Versuche mit der Kamera. Das sollte zeitlich berücksichtigt werden.

Es ist hingegen einfacher wenn man bestehende Objekte oder Menschen mit einbezieht. Zudem macht es gleich mehr Spaß. So habe ich es vor kurzem mit meiner Freundin gemacht. Nachfolgende zwei Fotos sind hierbei erfolgreich entstanden: